KREISVERBAND BÖBLINGEN

Offener Brief an die DB-Netz und die politischen Vertreter des Kreises Böblingen

Appell zur schnellstmöglichen Beendigung der einseitigen Benachteiligung der Fahrgäste  der S1 von und nach Herrenberg, durch die begonnen Baumaßnahmen von Stuttgart 21

 

  1. Statt der S1 nach Böblingen und Herrenberg sollten andere Züge um die Stuttgarter Stadtmitte herumgeführt werden. Konkret stellen wir uns hier die schwach besetzten Verstärker der S2 und S3, die ohnehin in Stuttgart-Vaihingen enden vor.
  2. Weiterhin sollte die S60 in Böblingen einige Minuten auf die S1 warten. Dies ist möglich, da diese über genügend Zeitpuffer verfügt.
  3. Erweiterung der Gültigkeit der Bahnkarte auch für den Pflieger – Stadtbus, damit die Fahrgäste eine kostenlose Ausweichmöglichkeit haben falls wieder einmal die S60 nicht gewartet hat.

 

Begründung:

Die Zustände auf der S1 zwischen Herrenberg sind inzwischen unerträglich geworden! Der Landkreis Böblingen und tausende Bürger werden schon jetzt Tag für Tag durch Stuttgart 21 bestraft, indem

 

  • Nach schlecht geplanten Bauarbeiten zu S21 seit Juni 2010 jede zweite S1 im   Berufsverkehr nicht mehr durch die Stuttgarter Innenstadt fahren kann, sondern um die Stadt herum umgeleitet wird (und die verbliebenen S1-Züge im Tunnel entsprechend voll sind)
  • Die umgeleiteten S1-Züge nicht, wie fahrplanmäßig vorgesehen, vor dem IC nach Zürich fahren, sondern stets erst hinter diesem Zug abfahren dürfen und damit Tag für Tag 15 min Verspätung einfahren.
  • Auch nahezu alle der übrigen Züge der S1 im Berufsverkehr zwischen 5 und 20 min verspätet sind (und dann sämtliche Anschlusszüge und – Busse im Landkreis nicht mehr erreicht werden)
  • Die neue S60 keine Minute auf eine verspätete S1 wartet und in Böblingen rigoros abfährt.
  • Größere Verspätungen der stadtauswärts fahrenden S1 in Herrenberg auf den Gegenzug übertragen werden und damit auch die stadteinwärts fahrenden Züge verspätet werden
  • Der DB dieser Zustand zu Lasten der Kunden offenbar egal ist, denn seit Juni 2010 hat sich trotz möglicher Alternativen daran nichts geändert.

 

Diese Zumutung für die Nutzer der S-Bahn im Kreis Böblingen muss schnellstmöglich korrigiert werden!

 

Für den Kreisvorstand Bündnis 90 / Die Grünen in Böblingen

Dieter Schmidt

 

Dieser Appell wurde zeitgleich versandt an: Die DB-Netz Stuttgart, den Landrat im Kreis Böblingen Herrn Roland Bernhard, sowie an die Landtagsabgeordneten Frau Heiderose Berroth, Herren: Paul Nehmet, Tobias Brenner und Bernd Murschel

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Das Kreisbüro ist vom 19.9.-4.11. nicht besetzt


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