Abgeordnetenbrief Modernisierung des Bahnhofs Gäufelden-Nebringen

Nachdem beim Bahnhofsmodernisierungsprogramm II erfreulicherweise die Bahnhöfe von Herrenberg und Böblingen bei der Förderung des Ausbaus der Barrierefreiheit berücksichtigt wurden, kam die Frage auf, weshalb der Bahnhof Gäufelden-Nebringen auch dieses Mal keine Berücksichtigung erfahren hat, obgleich er in keiner Weise einen barrierefreien Zugang bieten kann. Mit der Bitte um Berücksichtigung wandte sich Herr Dr. Murschel MdL als Wahlkreisabgeordneter jetzt in einem offiziellen Schreiben an den Landesverkehrsminister.

Sehr geehrter Herr Minister Hermann,

ich begrüße es sehr, dass über das Bahnhofsmodernisierungsprogramm II auch die beiden als Schienenknotenpunkte ausgewiesenen Bahnhöfe Herrenberg und Böblingen in den Genuss von Fördermitteln für den weiteren Ausbau der Barrierefreiheit gekommen sind. Insbesondere danke ich Ihnen, weil dieser Ausbau nicht originär Aufgabe des Landes ist und die Landesregierung hier zusätzliche eigene Mittel eingebracht hat. Hinweisen möchte ich darauf, dass es weitere Bahnhöfe gibt, die dringender Modernisierung bedürfen, weil sie in keiner Weise den Ansprüchen eines barrierefreien Zugangs genügen. Als Beispiel hierfür möchte ich den Bahnhof Gäufelden-Nebringen nennen. Seit Dezember 2017 gibt es hier einen IC-Halt und zahlreiche Buslinien verbinden den Bahnhof mit dem Oberen Gäu. Damit hat Nebringen eine wichtige Funktion als Umsteigebahnhof mit Verbindungen zum Mittleren Neckarraum und dem Schwarzwald inne. Bisher existieren am Bahnhof weder Aufzug noch anderweitige barrierefreie Übergänge zu den Bahnsteigen. Ich möchte Sie darum bitten, in den nächsten Förderprogrammen z.B. des LGVFG, ein besonderes Augenmerk auf den Bahnhof Gäufelden-Nebringen zu legen und ihn bei der Förderung für einen Ausbau zur Barrierefreiheit besonders zu berücksichtigen.

Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bernd Murschel MdL

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