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Dieser Parteitag gibt Rückenwind

Nach dem digitalen Bundesparteitag seiner Grünen Partei zieht der Böblinger Bundestagskandidat Tobias B. Bacherle eine durchweg positive Bilanz:

"Dieser digitale Bundesparteitag gibt echt Rückenwind. Wir haben ein starkes Wahlprogramm, mit dem wir klar aufzeigen, wie wir auf die Krisen dieser Zeit antworten können.

Vor allem freue ich mich aber unglaublich auf den Wahlkampf mit unserem Spitzenduo aus Robert Habeck und unserer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die nicht nur mit fulminanten Reden überzeugt haben, sondern mit 98,5% auch den Rückenwind der ganzen Partei haben. Unser Berliner Team hat darüber hinaus erneut bewiesen, dass auch eine Pandemie uns nicht aufhalten kann: ein Online-Parteitag ist für uns kein Neuland", so der 26-jährige.

Die Grünen wollen einen neuen Politikstil prägen. Bacherle findet, dies spiegele sich auch im Wahlprogramm wider: "Wir setzen uns dafür ein die Bürgerinnen und Bürger mit all ihren Potentiale einzubinden. Für klimagerechten Wohlstand, für eine aktive, wertegeleitete Außenpolitik und für eine verantwortungsvolle, nachhaltige Digitalisierung. Wir Grüne stehen für den Aufbruch, den dieses Land braucht"
Um diesen Anspruch zu unterstreichen hatte die Bundespartei ein breites Spektrum an Gästen eingeladen, das auch erahnen ließ, dass dem Parteitag auch eine internationale Bedeutung zugeschrieben wurde. Neben dem ehemaligen Siemens-CEO Joe Kaeser, der zuletzt für Baerbock als Kanzlerin geworben hatte, waren die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright zu Gast, die von der Wichtigkeit Transatlantischer Beziehungen sprach. Und auch Sviatlana Tsikhanouskaya, Oppositionsführerin in Belarus und nach Medienberichten eigentliche Siegerin der manipulierten Präsidentschaftswahl gegen Alexander Lukaschenko, stellte die internationale Bedeutung der Wahl am 26. September heraus und berichtete von dem „Neubeginn“, für den Millionen belarussische Aktivisten seit Monaten unermüdlich kämpfen.

 

Nach der Ankündigung, dass Annalena Baerbock die erste Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen werden würde, hatte die Öko- und Bürgerrechtspartei zunächst einen rekordhaften Aufschwung erlebt. Erstmals war die Partei deutlich stärkste Kraft in Umfragen und verzeichnete einen nie dagewesenen Zuspruch: 6.000 Neumitglieder traten den Grünen im Mai bei, so viele wie noch nie in einem Monat zuvor. Wegen ungenauen Angaben in Baerbocks Lebenslauf und nach einer Kontroverse um mögliche Benzinpreissteigerungen wegen eines höheren CO2-Preises stehen die Grünen momentan nur noch bei guten 20% in den Umfragen. Der Böblinger Bundestagskandidat Bacherle sieht das jedoch gelassen: "Unsere Vorschläge werden kritisch diskutiert und das ist auch gut so, aber der Gegenwind und die daraus entstandenen Diskussionen haben auch gezeigt: Wir wollen konsequenten Klimaschutz und mit dem Energiegeld haben wir ein Konzept für einen sozialen Ausgleich. Das unterscheidet uns von den Mitbewerbern, die teilweise nur von Klimaschutz reden oder wenn es doch einmal konkret wird, kein Konzept für eine soziale gerechte Verteilung der Lasten haben. Und wir wollen Klimaschutz und Wohlstand miteinander verbinden. Denn klar ist, dass wir nur so unsere Freiheit und die künftiger Generationen erhalten können."

 

Für Bacherle war es der fünfte digitale Parteitag als Delegierter. Nach dem ersten Bundesparteitag im vergangenen November, bei dem die Grünen neben einer professionellen Inszenierung auch mit einer extra programmierten Parteitagsoberfläche und Abstimmungstool ihre technische Affinität bewiesen haben, folgten drei Landesparteitage in Baden-Württemberg. Die digitalen Debatten und Abstimmungen sind damit beinahe Routine. Dennoch freut sich Bacherle auf den persönlichen Kontakt im Wahlkampf. "Ich bin sehr froh, dass kleinere Veranstaltungen wohl wieder möglich sein werden", so der Bundestagskandidat in Hinblick auf die kommenden Monate. Wenn schon das große Parteitreffen nicht möglich sei, dann solle im Sommer umso mehr im persönlichen Kontakt und kleinen Runden für grüne Ideen und Stimmen geworben werden.

 

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