Grüne in der Region legen Positionspapier für nachhaltige Wege aus der Krise vor:

„Der Aufbau klimaschonender Technologien muss ganz vorne stehen“

Wie kommt die Wirtschaft in der Region Stuttgart gut aus der Krise? Die Grünen im Verband Region Stuttgart haben jetzt ein Grundsatzpapier vorgelegt, in dem sie auf Herausforderungen durch Corona- und Klimawandel bedingte Krisen eingehen.

"Wir brauchen deutliche Impulse für eine Entwicklung zu einer nachhaltigen und klimaschonenden Wirtschaft“, fasst Dr. Ludger Eltrop als wirtschaftspolitischer Sprecher die aus Sicht der Fraktion nötigen Weichenstellungen zusammen. Zu den schon länger vorhandenen Problemen durch Struktur- und Klimawandel sei jetzt die Corona-Krise gekommen. Er sieht dennoch ausreichend großes Potenzial für die regionale Wirtschaft: „Die Region ist innovativ und hat hervorragend ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte. Eine größere Diversifizierung kann neue Branchen und Produkte entstehen lassen und die Krisenfestigkeit zukunftsfähig stärken. Eine klimagerechte Wirtschaft wird zukünftig ein Standortvorteil.“
 
Nötige Weichenstellungen sind aus grüner Sicht:
 
Klimaschutz muss zum Markenkern der Wirtschaft in der Region werden. Dafür wollen die Grünen eine regionale Koordinierungsstelle für Klimaschutz beim Verband Region Stuttgart. Dieser soll auch Städte und Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten.
 
Neben dem Ausbau des ÖPNV als Rückgrat einer klimaschonenden Mobilität fordert die Fraktion eine nachhaltige Unternehmenspolitik. „Wirtschaftsvorhaben und Innovation müssen vom Flächenverbrauch entkoppelt werden. Es ist nachhaltiger, Gewerbebrachen zu reaktivieren, statt neue Gewerbeflächen auszuweisen und unsere Region weiter zu zersiedeln und zu versiegeln“, so Eltrop. Es sei zwingend notwendig, Grünzüge, Wasser und Boden zu stärken, damit Ökosystem- und Ausgleichsfunktionen sich dauerhaft regenerieren können.
 
Chancen sehen die Grünen in neuen Technologien für Energie und Mobilität, einer Digitalisierung, die den Menschen dient, und einer Diversifizierung der Wirtschaft. Zumal die Krise der Automobilwirtschaft die Gefahr von einseitigen Abhängigkeiten deutlich vor Augen geführt habe: „Eine nachhaltige Wirtschaftsregion ist auch eine diversifizierte Wirtschaftsregion.“ Es müsse Aufgabe des VRS sein, Strategien für neue, nachhaltige Geschäftsfelder zu entwickeln und zu vermitteln. Die Orientierung auf klimaschonende Technologien, Branchen und Lösungen müsse dabei ganz vorne stehen.
 
Für Rückfragen: Dr. Ludger Eltrop 0160-7640682
 
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