Innovationswettbewerb „KI für KMU“

Murschel: „Firma Emm! Solutions aus Weil der Stadt dabei“ Das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ neun Verbundprojekte für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Mittelstand mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung.

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) müssten die Potenziale der KI marktorientiert und schnell nutzen können. Eine Lösung biete die enge Zusammenarbeit innovativer Unternehmen untereinander mit Forschungseinrichtungen.
Im Rahmen des Wettbewerbs fördert das Ministerium diese Zusammenarbeit bei Innovationsprojekten mit KI. Für andere Unternehmen könnten diese Projekte dann Vorbildfunktion einnehmen.
Auch die Firma Emm! Solutions aus Weil der Stadt befindet sich unter den ausgewählten Projektpartnern. „Ich freue mich, dass in meinem Wahlkreis ein derart innovatives Projekt eine Förderung durch das Wirtschaftsministerium erhält. Gerade vor dem Hintergrund, dass hier die großen Player im Automobilsektor ihren Sitz haben und die Fa. Bosch das weltweite Zentrum für autonomes Fahren in Leonberg aufbaut. Die Verschmelzung von Hard- und Software über KI-Systeme ist ein Baustein der Mobilitätswende“, betont hierzu der Leonberger Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (GRÜNE).

Gefördert wird das Projekt „AI2ISO – Absicherung von Funktionen für das Autonome Fahren“, das die Entwicklung einer KI-gestützten Software zum Ziel hat, um die Zuverlässigkeit autonomer Autos in kritischen Fahrsituationen validieren zu können. Das Fördervolumen liegt hier bei 186.860 Euro. Zum Konsortium dieses Verbundprojektes gehören das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart, Spicetech GmbH, Stuttgart und Emm! Solutions GmbH, Weil der Stadt.

 

Weitere Information:
Das Ministerium hatte den Innovationswettbewerb von Juli bis Oktober dieses Jahres mit einer maximalen Fördersumme von 300.000 Euro ausgeschrieben. Voraussetzung für eine Bewerbung war eine Beteiligung von mindestens zwei kleinen oder mittleren Unternehmen sowie einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg. Außerdem mussten sich die Projekte an den konkreten Bedarfen der Unternehmen orientieren. Der Aufruf stieß auf sehr starkes Interesse bei den Unternehmen: Es gingen 40 Projektanträge ein, an denen insgesamt 100 Firmen aus dem ganzen Land beteiligt waren. Auf Basis des verfügbaren Budgets in Höhe von 2,5 Millionen Euro konnten hieraus neun Projekte für eine Förderung ausgewählt werden. Die Projekte starten bereits im Januar 2020 und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Sie decken sowohl bei den Anwendungsfeldern als auch bei den Branchen eine große Bandbreite ab – vom produzierenden Gewerbe über die Logistik und Automobilbranche bis hin zu Medizin und Biotechnologie. Das Gesamtprojektvolumen der neun geförderten Projekte beträgt 4,1 Millionen Euro. Neben den Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums leisten die beteiligten Unternehmen zusätzlich Eigenbeiträge in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

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