Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Walker und Murschel: „Radverkehr spielt entscheidende Rolle für die Verkehrswende“.

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freuen sich die beiden Grünen- Landtagsabgeordneten im Kreis Böblingen Dr. Bernd Murschel und Thekla Walker.

Der Kreis Böblingen profitiere von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. 21 Radewege-Projekte in Kreisgemeinden und des Landkreises Böblingen (wie zum Beispiel die RW-Verbindung Bondorf – Rottenburg-Hailfingen und die Erstellung von Gehwegen in der Ortsdurchfahrt Weissach-Flacht an der K1017/K1018 oder der Geh- und Radweg im Bereich B 464 in Holzgerlingen) finden sich bereits im laufenden Bauprogramm für 2019.

Neu ins Bauprogramm 2020 aufgenommen wurden der Radwegeausbau 

  • Radweg K 1077 und L1185 in Böblingen vom Kreisverkehr List-Platz bis Einmündung Parkstraße. (Als Teil des RadNetz BW. Träger: Stadt Böblingen).
  • Der Bau einer B+R-Anlage am S-Bahn-Hof Magstadt (Träger: Gemeinde Magstadt)  
  • Bau und Verbreiterung der Gehwege im Bereich des S-Bahn-Haltes in der Hindenburgstraße in Magstadt (Träger: Gemeinde Magstadt).  
  • Radwegeverbindung zwischen Mötzingen und Öschelbronn (Träger: Gemeinde Mötzingen)  
  • Radwegneubau zwischen Schönaich und Böblingen entlang der K 1057 / Zubringer Radschnellweg Böblingen-Stuttgart (Träger: Landkreis Böblingen)  
  • Ausbau Gehweg Dagersheimer Straße (Träger: Stadt Sindelfingen)

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Böblingen deutlich“, betont Thekla Walker. „Radfahren ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“ Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Dabei sind Radverkehrsmaßnahmen längst nicht mehr nur Kleinmaßnahmen.

Bei mehr als 90 Vorhaben im ganzen Land handelt es sich um Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe“, so Bernd Murschel.   Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr nun Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 58 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist eine Verdreifachung innerhalb von zwei Jahren. 2019 betrug die Förderung 30 Millionen Euro, 2018 waren es noch 18 Millionen Euro Förderbetrag. Im neuen Programm liegt der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.  

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