Photovoltaik auf Dachflächen der zukünftigen Polizeischule Herrenberg

Mit einem offiziellen Abgeordnetenbrief fragte der Wahlkreisabgeordnete der Grünen, Dr. Bernd Murschel Ende Mai die Finanzministerin an, ob bei den Umbau- und Sanierungsarbeiten des sich in Landesbesitz befindlichen ehemaligen IBM-Bildungszentrums Herrenberg die Dachflächen des Gebäudekomplexes zukünftig für eine klimafreundliche Energiegewinnung genutzt werden.

„Insbesondere vor dem Hintergrund des Ziels einer klimaneutralen Landesverwaltung bis 2040 und im Rahmen des fortgeschriebenen Energie- und Klimakonzepts für landeseigene Liegenschaften 2020 – 2025 wäre das eine sinnvolle Investition auf dem Gebäude der zukünftigen Außenstelle der Hochschule der Polizei Baden-Württemberg,“ betont Murschel in seinem Schreiben an die Ministerin.

Bis 2020 solle der Zuwachs von Photovoltaik-Flächen auf landeseigenen Liegenschaften 75 % betragen. „Hierzu könnte die Liegenschaft in Herrenberg einen guten Beitrag leisten,“ so der Leonberger Abgeordnete.

Da das Gebäude über große Dachflächen verfüge und zudem weit außerhalb der historischen Altstadt Herrenbergs liege und damit das Erscheinungsbild des Ensembles Altstadt nicht beeinträchtige, sei es geradezu prädestiniert für den Betrieb einer Photovoltaikanlage. Auch von Seiten der Bürgerschaft seien hierzu Anregungen an ihn herangetragen worden.

Im Antwortschreiben, das im Auftrag der Ministerin von Staatssekretärin Dr. Gisela Splett dieser Tage dem Landtagsabgeordneten zugekommen ist, bestätigte sie den Willen des Ministeriums, auch in den kommenden Jahren die Errichtung von PV-Anlagen als festen Bestandteil der Energie- und Klimaschutzstrategie der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung fortzuführen.

Die Sanierung des ehemaligen IBM-Schulungszentrums stehe allerdings unter erheblichem zeitlichen Druck, auch vor dem Hintergrund, im Rahmen der Einstellungsoffensive schnellstmöglich Flächen für die Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten zu schaffen.
Man habe die Installation von PV-Anlagen untersucht, allerdings hätte hierzu die Dachkonstruktion teilweise statisch ertüchtigt werden müssen, wie die Staatssekretärin weiter ausführt. Aufgrund der Dringlichkeit der Sanierung habe man deshalb vorerst verzichtet.

Im Schreiben heißt es weiter: “Die Errichtung einer PV-Anlage wird aber weiterverfolgt und soll möglichst nach Abschluss der aktuell laufenden Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. Ein entsprechender Prüfauftrag wurde erteilt.“

Murschel sieht darin den festen Willen des Ministeriums: “Die Maßnahme wurde zwar aufgeschoben, aber keinesfalls aufgehoben. Zumal bereits ein Prüfantrag für die Anlage erteilt wurde.“

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