Freiwilligendienstleistende zu Besuch im Landtag von Baden-Württemberg

26 junge Männer und Frauen, die einen Freiwilligendienst in einer sozialen Einrichtung im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg ableisten sowie einige Verantwortliche aus den Trägervereinen, waren auch in diesem Jahr auf Einladung des Wahlkreisabgeordneten Dr. Bernd Murschel (GRÜNE) zu Besuch in den Landtag von Baden-Württemberg gekommen.

Bereits zum dritten Mal wurden die jungen Menschen von Gisela Gölz, Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg und bis 2018 Vorsitzende des Landesarbeitskreises FSJ Baden-Württemberg, begleitet.

Die Besuchergruppe wurde vom Besucherdienst des Landtags in die Arbeit des Parlaments eingeführt und konnte auf der Zuhörertribüne an einer Plenarsitzung teilnehmen.

Beim anschließenden Gespräch mit Dr. Bernd Murschel wurden offene Fragen erörtert und die Aufgaben eines Abgeordneten erläutert. Es gab aber auch Anregungen, wie z.B. die Verbesserung des Angebots im ÖPNV und der Ticketstruktur. Selbstverständlich war auch das Thema Pflege und Wertschätzung der in der Pflege tätigen Menschen ein wichtiger Punkt des Gesprächs. DAS große Thema war der Klimaschutz und die Schülerbewegung „Fridays for Future“.

Wie der Abgeordnete dazu stehe? Bernd Murschel betonte, dass er es gut finde, dass die Jugend, um deren Zukunft es ja gehe, jetzt Druck mache und ihre Rechte einfordere. Und das nicht „an einem Samstag, wenn es nicht weiter auffällt“, sondern direkt dann, wenn es Aufmerksamkeit errege. Das Gespräch konnten beim anschließenden Abendessen, zu dem der Abgeordnete eingeladen hatte, fortgeführt werden.

Die Freiwilligen absolvieren Ihren Dienst in den unterschiedlichsten Einrichtungen im Wahlkreis, wie z.B. bei Rettungsdiensten, in Behinderteneinrichtungen, an Krankenhäusern, Schulen und Kitas sowie in Pflegeheimen. Murschel dankte den jungen Freiwilligen für Ihren Einsatz: „Sie leisten aktiv einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie erhalten aber auch Einblick und machen wertvolle Erfahrungen, die Ihr weiteres Leben beeinflussen werden.“

Dies sei tatsächlich auch ganz real der Fall, betonte eine Vertreterin der Trägervereine, denn „rund 60 Prozent der Freiwilligen ergreifen später einen Beruf im sozialen Bereich.“

 

Hintergrund:
Dr. Bernd Murschel besuchte im Sommer 2016 eine Einsatzstelle des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) an der Albert-Schweitzer-Förderschule in Herrenberg und informierte sich dort über den Einsatz und die Arbeit der jungen Menschen. Daraus folgend lud der Landtagsabgeordnete alle FSJ-lerInnen aus seinem Wahlkreis, zunächst über den Träger Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg, zu einem Landtagsbesuch ein, der erstmals im Februar 2017 erfolgte. Aufgrund der guten Resonanz gab es in den Folgejahren weitere Einladungen in Zusammenarbeit mit dem LAK FSJ Baden Württemberg.

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